Hinzugefügt am 01.11.2019

Was sind alternative Investmentfonds (AIF)?

Hinzugefügt am 01.11.2019

Was sind alternative Investmentfonds (AIF)?

Rendite:
Bis zu 6%
Anlagesumme:
Ab 10.000 €
Projektstatus:
Verfügbar
Dauer:
3 Jahr
Dividende:
Jährliche Ausschüttung
Risiko:
Erhöhtes Risiko
Gratis und unverbindlich

Alternative Investmentfonds als Geldanlage

Alternative Investmentfonds (AIF) unterscheiden sich durch einige wichtige Faktoren von den klassischen Wertpapieranlagen am Markt. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass AIF eine besonders ökologische Alternative zu anderen Fonds darstellen: Vielmehr sind Alternative Investmentfonds spezielle Formen der Geldanlage, die nicht unter die OGAW-Richtlinie der EU fallen. Da diese europaweite Vorschrift besondere Anforderungen an Fonds und ihre Verwaltungsgesellschaften definiert, welche nicht Merkmale der AIF sind, gelten Alternative Investmentfonds als besonders risikobehaftete Finanzanlagen für Experten. Beispiele für Alternative Investments sind u. a. Hedgefonds, Private Equity Fonds und geschlossene Immobilienfonds, die generell keine Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere (OGAW) sind. Die komplexen Finanzprodukte gelten unter Anlageexperten als besonders sprunghaft und entsprechend risikoreich. Anleger, die sich der Gefahr von Totalverlusten bewusst sind, können mit AIF allerdings im Optimalfall auch sehr hohe Renditen erzielen.

Die wichtigsten Merkmale Alternativer Investmentfonds

Alternative Investmentfonds fristeten lange Zeit ein Nischendasein am Finanzmarkt und waren wegen der negativen Presseberichte teilweise verpönt. Das lag u. a. daran, dass es für Hedgefonds und Co. lange Zeit keinen gesetzlichen Anlegerschutz gab. Als die OGAW-Richtlinie Ende des Jahres 1985 in Kraft trat, kannte die Finanzwelt schließlich noch keine Hedge- oder Private Equity Fonds. Um Alternative Investmentfonds gesetzlich zu verankern, mussten neue Richtlinien her, beispielsweise die Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFM). Letztere trat EU-weit im Jahr 2013 in Kraft und sollte für mehr Kontrolle auf dem Finanzmarkt sorgen. Vor allem Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) konnten so besser reglementiert werden.

Stand heute sind also auch Alternative Investmentfonds staatlich reglementiert und an bestimmte Pflichten gebunden. So muss beispielsweise die Zulassung der Kapitalverwaltungsgesellschaft durch die BaFin erfolgt sein, zusätzlich sollte für Kleinanleger das Risiko möglichst breit gestreut sein. Außerdem muss die Informationspflicht für Anleger erfüllt sein und das Fondsvermögen sollte von einer unabhängigen Bank verwaltet werden. Die Zeit der AIF-Vorurteile ist ebenfalls vorbei: Aktuelle Studien belegen, dass Gesellschaften durch Beteiligungskapital deutlich schneller wachsen und so auch auffallend viele Jobs schaffen.

Alternative Investmentfonds: hohe Renditen bei großem Ausfallrisiko

Die Geldanlage in Alternative Investmentfonds sollten trotzdem nur Investoren tätigen, die sich der hohen Risiken bewusst sind. Zwar sind AIFs durch die gesetzlichen Bemühungen nicht mehr so gewagte Anlageformen wie noch vor ein paar Jahren, trotzdem stellt ein solches Investment ein überdurchschnittliches Wagnis dar. Der Vorteil von Alternativen Investmentfonds liegt hingegen in den hohen Ertragschancen. Wenn etwa ein geschlossener Immobilienfonds oder ein Hedgefonds entsprechend performt, sind durchaus stattliche Renditen möglich. Bedenken Sie aber, dass Sie bei AIFs einen relativ langen Atem haben müssen: Die Laufzeiten variieren zwischen einigen Jahren bis hin zu Jahrzehnten. Zudem ist es nicht so einfach, die eigenen Anteile kurzfristig in liquide Geldmittel umzuwandeln.

Dafür bietet AIF aber sehr spannende Anlagemöglichkeiten, da üblicherweise in reine Sachwerte investiert wird. So gibt es Alternative Investmentfonds für Infrastrukturprojekte, regenerative Energien oder auch Flugzeuge, Schiffe und Container.

Fazit: Alternative Investmentfonds sind eher wagnisreiche Finanzprodukte für Anleger, die einen eventuellen Totalverlust verkraften können. Investoren mit einer gewissen Risikobereitschaft können bei positivem Verlauf allerdings mit überdurchschnittlichen Renditen rechnen.

Über den Anbieter

Maximilian Shiraishi
CAPITAVA bietet Zugang zu attraktiven Anlagemöglichkeiten und Investmentprodukten von renommierten Anbietern.
Maximilian Shiraishi (CEO)
CAPITAVA bietet Zugang zu attraktiven Anlagemöglichkeiten und Investmentprodukten von renommierten Anbietern.
Risikohinweis: Der Erwerb dieser Anlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen
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Bis zu 6%
Anlagesumme:
Ab 10.000 €
Projektstatus:
Verfügbar
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3 Jahr
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Jährliche Ausschüttung
Risiko:
Erhöhtes Risiko
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