Spartipps

Was ist sinnvoller: Einen bestehenden Kredit tilgen oder sparen?
Was ist sinnvoller: Einen bestehenden Kredit tilgen oder sparen?
Fast jeder Verbraucher hat in der heutigen Zeit einen Kredit. Es gibt zahlreiche Gründe für eine Kreditaufnahme. Häufig ist es die Finanzierung eines neuen Autos, die ein Darlehen erforderlich macht. Manchmal sind es aber auch einfach unvorhergesehene Anschaffungen oder Reparaturen, die finanziert werden müssen. Während der Rückzahlungsphase des Kredits kann es dazu kommen, dass Darlehensnehmer am Monatsende Geld übrig haben. Dann stellt sich natürlich die Frage, ob mit dem Geld der Kredit getilgt oder ein Sparplan eröffnet werden sollte. Wir klären daher in diesem Artikel, ob es sinnvoll ist, erst den Kredit zurückzuzahlen oder Alternativ zur Darlehenstilgung zu sparen. Kredit tilgen oder lieber das Geld anlegen und Vermögen aufbauen? Häufig wird die Darlehensrate so kalkuliert, dass sie aus dem zur Verfügung stehenden monatlichen Einkommen ohne Probleme geleistet werden kann. Kommt es dann jedoch zu einer Gehaltserhöhung oder fallen Fixkosten weg, wird plötzlich Geld frei, das verwendet werden kann. Hier stellt sich die Frage, ob damit Vermögen aufgebaut oder der Kredit getilgt werden sollte. Wir wollen diese Frage erst aus mathematischer und dann aus emotionaler Sicht beantworten. Ein mathematisches Beispiel verdeutlicht, wann welche Vorgehensweise sinnvoller ist. Wir gehen davon aus, dass unser beispielhafter Darlehensnehmer einen Kredit mit einem Zinssatz in Höhe von 5 % zurückzahlt. Für diesen Kreditnehmer ist es nur dann sinnvoller, das zur Verfügung stehende Geld für die Tilgung zu nutzen, wenn er für eine alternative Geldanlage keine 5 % Rendite erwirtschaftet. Schafft es der Darlehensnehmer, eine Rendite von 5,01 % oder mehr zu erwirtschaften, wäre es sinnvoller, einen Sparplan anzulegen. Wo aber bekommt man heute noch eine Rendite von 5 % nach Steuern? Die Antwort ist einfach und ebenfalls mathematisch belegt. Wer die zur Verfügung stehenden Anlagemöglichkeiten nutzt, einen weltweit gestreuten Fondssparplan anlegt und diesen über 20 Jahre bespart, bekommt eine Verzinsung von statistisch 8 % pro Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, wann der Anleger mit der Besparung beginnt. Auch ein breit diversifiziertes Aktiendepot generiert statistisch über eine lange Laufzeit eine Rendite von ca. 8 % pro Jahr. Gute Anleger erzielen sogar weit höhere Renditen. Diese Anlageformen eignen sich natürlich nur für Verbraucher, die einen langen Anlagehorizont haben. Die aufgeführten Daten sind statistisch nachgewiesen. Zu bedenken gilt, dass sie auf Vergangenheitswerten beruhen und nicht zwangsläufig auf die Zukunft übertragen werden können. Es gibt jedoch zahlreiche Sparmöglichkeiten im Bereich der Fonds und Aktien, um die dargestellten Renditen zu generieren. Aus emotionaler Sicht: lieber den Kredit tilgen oder sparen? Aus emotionaler Sicht lässt sich die Ausgangsfrage einfacher und klarer beantworten. Es ist nämlich stets motivierender, Vermögen aufzubauen und gleichzeitig einen Kredit zurückzuzahlen. Wer als Darlehensnehmer zuerst seinen ganzen Kredit tilgt, hat danach keine Schulden, aber auch kein Vermögen. Es ist somit kein Fortschritt beim Kapitalaufbau erkennbar. Wer gleichzeitig tilgt und spart, reduziert seine Schulden und schafft Vermögen. Der Sparer sieht also einen Fortschritt und ist motiviert, weiteres Vermögen aufzubauen. Daher sollte aus emotionaler Sicht, unabhängig von der erzielbaren Rendite, Geld in den Vermögensaufbau investiert werden.
13 Möglichkeiten und Tipps um in 2020 Geld zu sparen
13 Möglichkeiten und Tipps um in 2021 Geld zu sparen
Sei es bei den Lebenshaltungskosten oder zur Bildung von Rücklagen: Jeder will sparen. Die meisten versuchen, ihre täglichen Ausgaben zu minimieren, ohne dabei ihr wahres Sparpotenzial zu kennen. Kartenzahlung oder Bezahlung per Überweisung fallen kaum als Ausgaben auf, bis der Blick auf den Kontoauszug fällt. Ist schon wieder zu viel Monat übrig am Ende des Geldes? Hier finden Sie 13 Spartipps, die Sie Ihrem Sparziel näher bringen. 1. Einnahmen und Ausgaben dokumentieren Wer sparen will, verschafft sich zunächst einen genauen Überblick über die Finanzen. Listen Sie alle Einnahmen auf, die Ihnen im Jahr zufließen. Das ist das Einkommen aus Erwerbstätigkeit, aber auch Erträge aus Vermietung oder Zinsen. Stellen Sie den Einkünften die Fixkosten gegenüber, also Ausgaben für Miete, Leasing, Lebenshaltung, Versicherungen und mehr. Beachten Sie, dass nicht alle Ausgaben monatlich anfallen. Im Januar fallen zum Beispiel verschiedene Versicherungsbeiträge an und belasten die Kasse. Vervollständigen Sie die Dokumentation um die Ausgaben, die den fixen Kosten nicht zuzuordnen sind. So erfahren Sie, wie viel Geld Sie in Coffee to go investieren oder ob sich Sparpotenzial bei der Zahl der Restaurantbesuche ergibt. Führen Sie die Dokumentation einige Monate fort, um Veränderungen zu erkennen. 2. Steuern sparen Die Abgabe der Einkommensteuererklärung ist nur für einige Berufsgruppen wie Selbstständige zwingend vorgeschrieben. Erwerbstätige verzichten häufig darauf, die Einkommensteuerklärung abzugeben und verschenken dabei bares Geld: Durchschnittlich zahlt das Finanzamt aus der eingenommenen Lohnsteuer Beträge im vierstelligen Bereich an den Steuerschuldner zurück. Grund dafür sind Pauschalen, die der Arbeitgeber bei der Berechnung der Lohnsteuer unberücksichtigt lässt. Beispiel Werbekosten: Hier sieht der Gesetzgeber eine Pauschale von € 1.000 vor. Wer also weniger Geld für berufliche Aufwendungen einsetzt, profitiert von dem Pauschbetrag. Doch auch derjenige, der mit der Pauschale nicht auskommt und zum Beispiel Ausgaben in Höhe von € 1.500 verzeichnet, kann den Betrag angeben, wenn Belege vorliegen. Außerdem fördert der Staat die Beschäftigung von Handwerkern und Haushaltshilfen, indem er von der berechneten Steuerschuld 20 % abzieht. Das kommt übrigens auch für Mieter infrage. In der Nebenkostenabrechnung gibt der Vermieter die Kosten für Gartenpflege, Treppenhausreinigung oder den Hausmeisterservice an. 3. Kredite und Schulden begleichen Zinsen auf geliehenes Geld sind in fast jedem Fall höher als die Kapitalerträge auf Guthaben. Sie sparen effektiv, wenn Sie zuerst Kredite tilgen und Schulden begleichen. Sogar eine Umschuldung kann sich positiv auswirken. Davon profitieren meist alte Kreditverträge, die noch recht teuer waren für den Kreditnehmer. Neue Darlehn sind in Zeiten von Niedrigzins meist günstiger. Informieren Sie sich bei Ihrem Kreditinstitut, ob ein vorzeitiges Ablösen des Kredits möglich ist und wie viel Geld Sie dadurch effektiv sparen. 4. Kredite und Schulden konsolidieren und refinanzieren Konsolidierung im Bankenwesen beschreibt das Zusammenfassen einzelner Kredite zu einem neuen. Der Vorteil für Schuldner liegt einerseits darin, dass sie statt zahlreicher Raten an verschiedene Gläubiger nur noch eine Rate an das Kreditinstitut zurückzahlen. Das erleichtert die Übersicht über die Finanzen. Oft verbinden Sie mit der Konsolidierung von Krediten und Schulden bessere Konditionen oder die Umschuldung sichert die Liquidität. Verbraucherkredite, die sich summieren, führen oft zu finanziellen Engpässen. Bei der Konsolidierung von Altkrediten nehmen Schuldner einen neuen Kredit auf, mit dem sie die Restschuld aus den alten Kreditverträgen ausgleichen. Statt mehrerer Raten fällt jetzt nur noch eine an. Vereinbaren Sie mit Ihrem Geldinstitut gegebenenfalls eine längere Laufzeit des Kredits, um die Höhe der Ratenzahlung an das Einkommen anzupassen. 5. Kontoführungs- und Bankgebühren sparen Die Niedrigzinspolitik der EZB stellt nicht nur Sparer vor große Herausforderungen. Auch für die Banken wird es zunehmend schwer, Einnahmen zu generieren. Ein dichtes Filialnetz ist ein enormer Kostentreiber. Um Kunden trotzdem an das Geldinstitut zu binden, bieten Banken und Sparkassen häufig Zusatzleistungen zu den Kontoführungsgebühren an. Ein Wechsel empfiehlt sich immer dann, wenn Sie diese Leistungen nicht in Anspruch nehmen. Anstelle von überall erreichbaren Filialen reicht Ihnen vermutlich ein dichtes Netz aus Bankautomaten. Sehen Sie sich die Konditionen der neuen Bank vor dem Kontoumzug genau an. Selbst beim kostenlosen Girokonto entstehen Gebühren für banktypische Leistungen wie Überweisungen. Oft ist die Nutzung von Online-Banking günstiger. Das Sparpotenzial ist beachtlich, richtet sich aber auch nach der individuellen Nutzung. 6. Mobilfunk/DSL/Telefonvertrag wechseln Es ist so einfach: ein Anbieter, eine Rechnung und alle Leistungen der modernen Kommunikation aus einer Hand. Klingt gut, ist aber nicht in jedem Fall die günstigste Variante. Mobilfunkverträge sind häufig komfortabel dimensioniert, übersteigen aber die tatsächliche Nutzung. Zusatzleistungen schlagen extrem teuer zu Buche. Der Verbraucher setzt zu. Die Rufnummernmitnahme erleichtert einen Wechsel und oft locken Anbieter mit besonders günstigen Konditionen für Neukunden. Untersuchen Sie, ob Sie damit besser fahren. Das gilt auch für den Wechsel des DSL- und Telefonvertrags. Prüfen Sie in beiden Fällen im Vorfeld, ob die Netzverfügbarkeit des neuen Anbieters zu Ihren Anforderungen passt. 7. Stromanbieter wechseln Netzentgelte und weitere Abgaben machen den Löwenanteil der Stromrechnung aus. Auf den Strompreis inklusive Service entfällt nur ein geringer Teil der Kosten auf der Stromrechnung. Genau dort haben Stromlieferanten Spielraum und es lohnt sich der Vergleich. Erkundigen Sie sich gern bei Ihrem Vermieter, ob ein Gemeinschaftsvertrag mit einem Zulieferer besteht, dem Sie beitreten. Große Wohnungsbaugesellschaften handeln mit den Versorgern im Energiesektor eigene Verträge aus. Den Stromanbieter zu wechseln ist auch die ideale Gelegenheit, auf die Herkunft des Stroms zu achten. Der Preisunterschied von Ökostrom im Vergleich zum konventionellen Energiemix ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und in manchen Fällen gleichauf mit dem des Grundversorgers. 8. Beim Shopping Geld mit Anbietern sparen Die Rabattmarken der Elterngeneration heißen heute Gutscheine oder Cashback. Hier treffen Sparmöglichkeiten und moderne Kommunikation aufeinander. Bis zu 15 % vom Kaufpreis erhalten angemeldete Nutzer von Shoop zurück, einem der bekannteren Cashback-Portale. Dazu kommen aktuelle Angebote. Das lohnt sich für jeden, der in den angeschlossenen Shops einkauft. Tipp: Investieren Sie das Geld sofort in Ihre Sparstrategie, statt es auf das Girokonto zu transferieren. Sonst lohnt die Suche nach Gutscheinen beim Online-Shopping oder die Teilnahme an Punktesammelsystemen wie Playback. 9. Durch Tankapps beim Tanken sparen Sie kennen es: Gerade den Wagen vollgetankt und an der Tankstelle um die nächste Ecke lacht ein deutlich niedriger Preis. Ärgerlich, aber vermeidbar mit Tankapps. Deren Preisangaben stammen im besten Fall von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Abhängig vom Standort erhalten Sie aktuelle Preisinformationen der umliegenden Tankstellen in den gängigen Kraftstoffarten sowie Standortangaben von Ladestationen für E-Mobile. Zusätzliche Features geben Alarm, wenn der Preis einen vom Nutzer festgelegten Wert erreicht. Mithilfe von KI sagen hervorragende Tankapps voraus, ob es sich auszahlt, mit der Tankfüllung zu warten oder ob die Einsparmöglichkeiten jetzt am größten sind. Diese Option ist zumindest so lange lohnenswert, wie noch genügend Treibstoff im Tank ist, rentiert sich aber insgesamt. 10. Mit Sparapps automatisch sparen Sparapps beleuchten das Ausgabenverhalten oder schaffen effektiv Rücklagen. Apps, die beim Onlinekauf den günstigsten Preis ermitteln, gehören schon lange zum Rüstzeug der Sparfüchse. Ihre Ausgabe optimieren mit der App Finanzguru. Finanzguru durchleuchtet gleich mehrere Konten in einer App. So stellt die App zum Beispiel Versicherungen und kostenpflichtige Verträge fest, erinnert an Kündigungsfristen und schlägt günstigere Anbieter vor wenn vorhanden. Mit Sparapps von Banken sparen Sie durch Aufrunden des Betrags bei jeder Überweisung von oder auf das Girokonto. Es fallen zwar nur Centbeträge an, doch die summieren sich auf einem Sparkonto. Mit einem virtuellen Konto arbeitet auch Savedroid. Mit einem virtuellen Konto arbeitet auch Savedroid. So sparen Sie Geld mit der App: Legen Sie nach eigenen Regeln Geld zurück, indem Sie zum Beispiel festlegen, dass ein bestimmter Prozentsatz von jedem Kontozugang automatisch auf das Savedroid-Konto gelangt. Dort nutzen Sie es wie gewohnt. Dort nutzen Sie es wie gewohnt. 11. Versicherungen für Haushalt und Auto wechseln Wer seine laufenden Verträge nicht durch eine App überprüft, wirft selbst einen kritischen Blick darauf. Oft bestehen Versicherungen doppelt, weil Leistungen in mehr als einem Versicherungsvertrag inbegriffen sind. Hier helfen ein Vergleich der vorliegenden Verträge und gegebenenfalls die Kündigung. Unverzichtbare Versicherungen bietet ein alternativer Anbieter möglicherweise günstiger oder zu besseren Konditionen an. Die Veränderung der Lebensumstände kann ebenfalls dazu führen, dass verzichtbare Verträge laufen, aber bestimmte Risiken dennoch ungedeckt sind. Dann rentiert sich vor dem Wechsel der Preisvergleich bei verschiedenen Anbietern. 12. Mit Scondoo im Supermarkt sparen Der Lebensmitteleinkauf ist günstiger, wenn Sie die aktuellen Angebote beachten. Besonders Familien sparen häufig mit dem Wocheneinkauf, statt den Einkauf täglich zu organisieren. Mit der Cashback App Scondoo erhalten Sie bei zahlreichen teilnehmenden Discountern und Drogerien nach dem Einkauf bares Geld zurück. Ganz einfach Kassenbon fotografieren, hochladen und richtig sparen. In der App sehen Sie, welche Supermärkte und Drogerien mitmachen und welche Aktionen gerade laufen. Zusätzlich blättern Sie in den aktuellen Angebotsprospekten aller angeschlossenen Unternehmen. Wer die App zur Planung des Wocheneinkaufs nutzt, spart maximal. 13. Geld sparen beim Geldtransfer Geldtransfer ins Ausland kann richtig teuer sein. Welche Kosten anfallen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der Transfer von Bargeld und die Abbuchung vom Konto des Absenders zählen dazu, genau wie die Frage, ob der Empfänger das Geld in bar oder auf sein Konto erhält. Ist eine Währungsumrechnung erforderlich, kommt es darauf an, in welchem Land diese stattfindet. Apropos Land: Auch woher und wohin das Geld fließt, entscheidet über die Kosten. Da die Feststellung im Einzelfall und bei wechselnden Empfängern sehr mühselig ist, empfiehlt die Verbraucherzentrale das Vergleichsportal Geldtransfair, welches die Kosten für Überweisungen in aktuell 25 Länder und bei 20 Banken vergleicht. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie ihr gespartes Geld richtig anlegen, empfehlen wir unser Formular:

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